Der zweifache Cupsieger (2010 und 2011) und amtierende Titelverteidiger
SC Hohenems wollte auf der Gastra in Rankweil zum dritten mal in Folge ins Finale einziehen. Das Spiel begann sehr gut für die Emser, konnte man gleich am Anfang des Spiels die Kontrolle übernehmen. In der 10. Spielminute konnte Hammerer Marcel, nach einer schönen Kombination mit Hollenstein Dominic und Bottesi Sebastian, die Emser mit 1:0 in Führung bringen. Diese Führung hielt jedoch nicht lange und die Rankler konnten postwendend den Ausgleich erzielen. Der Spielfluss der Steinböcke wurde dadurch unterbrochen und daraus entstand auch in der 17. Minute die Führung zum 1:2 für Rankweil. Der SC Hohenems konterte allerdings und zog mit Toren in der 27. und 29. Minute durch Kmetic und Bottesi noch vor der Pause mit 3:2 an den Ranklern vorbei. Das stosste den Ranklern offensichtlich sauer auf und sie reagierten mit unnötigen Härteeinlagen und Fouls! Zwei Bandenchecks von hinten, welche eigentlich ganz klar mit einer 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe zu ahnden wären, wurden vom überforderten Schiriduo lediglich mit einer 2+10 Minuten und einer 2 Minuten Strafe quittiert! Ab jetzt wurde die Partie natürlich ruppiger!

Mit einer 3:2 Führung starteten die Emser in die zweite Hälfte des Cup-Spiels. Die Emser waren wieder im Vormarsch und konnten in der 32. Minute durch Kapitän Perera Alex mit 4:2 in Führung gehen. Doch die Partie war noch lange nicht entschieden, im Gegenteil! Durch individuelle Fehler und einer schlechten Chancenauswertung ermöglichten wir den Ranklern wieder ins Spiel zu kommen. Und prompt setzten sie uns innerhalb von einer Minute zwei Blueliner in die Maschen! Somit war mit einem Spielstand von 4:4 wieder alles offen. Die Emser Jungs waren aber offensichtlich durch diesen Rückschlag gebrochen und konnten keine Akzente mehr setzen. In der 56. Spielminute konnte Rankweil auf 4:5 erhöhen und somit setzte Headcoach Paul alles auf eine Karte und nahm bei einem Powerplay Keeper Hollenstein für einen sechsten Mann vom Eis. Bei 6 zu 4 Überzahl hatten die Steinböcke noch gute Einschussmöglichkeiten welche nicht genutzt wurden und schließlich bei einer Unachtsamkeit bekam man noch ein empty net tor und somit war die Niederlage im Cup-Halbfinale besiegelt.

Als alles schon zugunsten des HC Samina Rankweil entschieden war, kam der berühmte UNRÜHMLICHE und komplett SINNLOSE Auftritt des Rankler Verteidigers Moosbrugger Markus! Dieser streckte 46 Sekunden vor Schluss, bei einem 2-Tore-Vorsprung, unsere Nr. 96 Kalb Patrick im vollen Lauf nieder, dass dieser mit dem Krankenwagen ins Spittal eingeliefert werden musste. Wieder einmal mehr Herr Moosbrugger der dies verursachte! In den letzten beiden Saisonen wurden durch seine sinnlosen Aktionen mehrere Emser Spieler verletzt bzw. ins Krankenhaus befördert! Solche Aktionen gehören rigoros und strikt bestraft! Doch die Schiedsrichter sprachen anstatt einer eindeutigen Matchstrafe lediglich eine Spieldauerdisziplinarstrafe aus. Bei dieser Strafenauslegung wird das Ganze kein Ende finden und es wird nicht lange dauern, bis der nächste Spieler ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Das hat mit Eishockeysport nichts mehr zu tun! Man darf gespannt sein, wann der Verband bzw. die Schiedsrichter endlich reagieren und Sanktionen ergreifen!

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