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Zum Saisonauftakt in der Eishockey Eliteliga musste der SC Hohenems am Samstag zu Liganeuling HC Kufstein. Die Steinböcke boten dabei im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison eine gute Partie, mussten sich am Ende aber unglücklich mit 1:4 geschlagen geben.

In den ersten Minuten des Spieles wurden die Emser dabei etwas von den Kufsteiner Dragons überrascht. Über 400 Fans in der Eisarena Kufstein sahen in dieser Phase eine stark aufspielende Heimmannschaft. Bereits nach knapp zwei Minuten die erste gefährliche Situation, nachdem Raphael Kalb eine Zwei-Minuten Strafe absitzen musste. Die Tiroler konnten schon in dieser Phase einige gefährliche Angriffe auf das Emser Tor fahren, im Abschluss fehlte aber der Erfolg und so überstanden die Steinböcke diese erste brenzlige Situation. Erst nach knapp zehn Minuten kamen auch die HSC Cracks ins Spiel und konnten auch einige Male gefährlich vor dem Kufsteiner Tor auftauchen. Im Abschluss fehlte aber auch den Steinböcken das nötige Glück. In der 18. Minute kamen die Kufsteiner, nachdem auf beiden Seiten ein Spieler auf der Strafbank saß, gefährlich ins Emser Drittel. Den ersten Schuss der Dragons konnte HSC Keeper Matthias Fritz noch abwehren, gegen den Nachschuss von Lucas Wiblinger war auch der Emser Schlussmann machtlos und so gingen die Tiroler kurz vor der ersten Drittelspause mit 1:0 in Führung.

Im Mittelabschnitt fanden die Emser dann besser ins Spiel und konnten sich somit auch mehr Spielanteile sichern. Viel spielte sich in dieser Phase im Drittel der Tiroler ab, im Abschluss agierte der HSC aber zu harmlos oder der ausgezeichnete Kufsteiner Torhüter hatte noch seinen Stock dazwischen. Auch im Powerplay waren die Vorarlberger nicht gefährlich genug und konnten auch eine 5-Minuten Überzahl nicht nutzen. Die Kufsteiner nur durch Konter gefährlich, aber im Abschluss auch ohne Erfolg und so blieb es auch nach 40 Minuten bei der knappen 1:0 Führung der Hausherren.

Auch zu Beginn des dritten Drittels konnte der HSC eine Powerplaychance trotz spielerischer Überlegenheit nicht nutzen. Das Team von Trainer Arno Ulmer in dieser Phase überlegen, aber unglücklich im Abschluss. In der 48. Minute nutzen die Tiroler einen Konter und können durch Nicolas Schwarzmayr auf 2:0 erhöhen. Hohenems kämpfte aber weiter beherzt und konnte in der 53. Minute nach einem schönen Angriff über Fabrizio Feiertag und Patrick Peter durch Neuzugang Pascal Kainz zum 1:2 verkürzen. Der HSC schöpfte wieder Mut und kämpfte verbissen für den Ausgleich. Es rollte ein Angriff um den anderen auf das Kufsteiner Tor, aber beim HCK Keeper war meist Endstation. Genau in dieser Emser Drangphase erneut ein schneller Gegenstoß der Tiroler und Alexander Sivori erzielt in der 57. Minute das 3:1 für Kufstein. Die Emser geben nicht auf, kämpfen weiter und ersetzen in den letzten Minuten Torhüter Fritz durch einen sechsten Feldspieler. Doch es nutzt alles nichts und die Steinböcke können ihre Chancen auch in dieser Phase nicht verwerten. Nach einem Scheibenverlust können die Kufsteiner in der letzten Minute noch das 4:1 erzielen. Dies war auch der Endstand nach der regulären Spielzeit und der HSC musste sich im ersten Saisonspiel mit 1:4 geschlagen geben.

Der SC Hohenems war in diesem Spiel zwar die bessere Mannschaft, konnte aber die zahlreichen Möglichkeiten nicht nutzen und so waren es die Tiroler die in dieser Hinsicht effizienter waren und am Ende als Sieger vom Eis gingen. HSC Coach Arno Ulmer nach dem Spiel mit einer Kurzanalyse: „Im ersten Drittel waren wir nicht gut, aber in den anderen beiden Drittel haben wir gut gespielt. Im Powerplay waren wir zu schwach und auch in der Chancenauswertung hat es bei uns gemangelt.“

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