Wir nutzen die Eishockeylose Zeit und Coronabedingte Pause im Eishockey und trafen den Co-Trainer der erfolgreichen HSC Meistermannschaft, Martin Vidmar zu einem kurzen Small Talk:

Erste Frage: wie geht es dir und deiner Familie in dieser schwierigen Zeit?
Ich und meine Frau Bianca arbeiten beide im Stadt Spital Dornbirn. Wir gehörten zu denjenigen die das System aufrecht erhalten haben. Es war teilweise anstrengend, da wir auch noch nebenbei Homeshooling machen durften mit unserer Tochter.

Zeit genug um auch auf die vergangene Saison zurückzublicken – es war dein zweiter Titel mit dem HSC – welcher war für dich schöner bzw. wertvoller?
Jeder Titel ist schön und wertvoll, aber dieser Titel war für mich toll, da ich noch nie auswärts Meister wurde und mit so einem Klasse Team ist es noch einmal schöner.

Was hat das HSC Team in der letzten Saison deiner Meinung nach so stark und so gut gemacht, dass man am Ende wieder den Pokal in Ems stehen hat?
Wir haben alle einen tollen Job gemacht, auf dem Eis und abseits vom Eis. Wir waren eine Einheit mit viel Leidenschaft, Respekt und Spaß.

Mit Heimo Lindner hast du einen sehr erfahrenen Headcoach an deiner Seite – was sind deiner Meinung die Stärken von Heimo?
Seine Stärken sind sicher seine Erfahrung und seine Persönlichkeit. Er weiß genau wie man so ein Team mit dieser Dichte an erfahrenen Spielern führt und zum Erfolg bringt.

Du bist jetzt ja schon einige Jahre beim HSC – wie siehst du die gesamte Entwicklung des Vereines in den letzten Jahren?
In den letzten Jahren hat sich der Club sehr zum positiven entwickelt. So was gelingt aber nur wenn alle am gleichen Strang ziehen. Ob es der Vorstand ist oder die Spieler, die Eltern einfach alle müssen im selben Boot sitzen.

Der HSC hat sich ja auch im Nachwuchs sehr gut entwickelt – dein Eindruck generell von der Nachwuchsarbeit im Lande?
Auf unseren Nachwuchs bin ich stolz, da ich ja auch einen kleinen Beitrag dazu geleistet habe. Wir wachsen stetig und das ist gut so. In Vorarlberg gibt es generell eine gute Nachwuchsarbeit, aber in verschiedenen Sachen kann man immer besser werden.

Du wirst auch in der kommenden Saison als Assistent von Heimo Lindner arbeiten – der HSC will ja wieder an der Tiroler Liga mitspielen. Als Meister wird man der große Gejagte sein – trotzdem wird man wieder zu den Favoriten gehören – oder?
Ja ich stehe wieder neben Heimo an der Bande. Es freut mich, das er mir wieder das Vertrauen schenkt als Assistent Coach zu arbeiten. Der gejagt zu sein klingt immer komisch. Wir werden aber wieder alles geben, das auch in der kommenden Saison der Titel in die Grafenstadt kommt.

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